Das Erhitzungsmikroskop wird komplett über die Software bedient: Von der Eingabe der Versuchsparameter bis hin zur Auswertung und Dokumentation der Messergebnisse.

Statusbilder EMI III

Ein ganz wesentlicher Bestandteil der Software ist die automatische Bildanalyse. Damit werden die Schattenbilder des Prüfkörpers objektiv analysiert und quantitativ genau ausgewertet.

Die Grundlagen für die Bildanalyse wurden an der TU Clausthal (Technische Universität) entwickelt (R. Görke, K.-J. Leers: Keram.  Z. 48 (1996) 300-305) und von Hesse Instruments eingebettet in eine praxisorientierte Software, die sich am Arbeitsablauf im Labor orientiert und die Versuchsdurchführung und -auswertung vom ersten bis zum letzten Schritt komplett unterstützt.

Einige Vorteile der Software - die automatische Bildanalyse - können auch zusammen mit älteren Erhitzungsmikroskopen der Hersteller Leitz oder Leica genutzt werden. Individuelle Anpassungen sind möglich.

Einige Merkmale:

  • Bestimmung des Asche-Schmelzverhaltens nach DIN 51730:2007 bzw. DIN 51730:1984 (Hesse Instruments) sowie nach ISO 540:2008-06, CEN/TS 15370-1:2006 und CEN/TS 15404-2006.
  • Flexible Vorgabe von Versuchsparametern und Analysebedingungen nach Aufgabenstellung des Anwenders, Methodenspeicher.
  • Quantitative Auswertung der Schattenbilder basierend auf festen Algorithmen.
  • Kontinuierliche Speicherung von Messwerten und Bildern eines Versuchs nach Bedienervorgabe.

Technische Änderungen vorbehalten. Stand Nov. 2017